Verbot von Bisphenol A in Babyflaschen

Verbot von Bisphenol A in Babyflaschen

Bisphenol A, eine Chemikalie die heute im Verdacht steht, das Immunsystem irreperabel zu schädigen wird heute nach wie vor in vielen Plastikprodukten und auch in Babyflaschen eingesetz.

Bisphenol A, eine Chemikalie die heute im Verdacht steht, das Immunsystem irreperabel zu schädigen wird heute nach wie vor in vielen Plastikprodukten und auch in Babyflaschen eingesetz. Gerade bei Babys und Kleinkindern wirkt Bisphenol A ähnlich wie ein Hormon und birgt so erhebliche Gefahren für Babys und Kleinkinder. Nun endlich reagiert auch die EU!


Ab Juni 2011 dürfen in der Europäischen Union Babyfläschchen nicht mehr zum Verkauf angeboten werden die die gefährliche Chemikalie Bisphenol enthalten. Auch der Import ist ab diesem Zeitraum verboten. Die Herstellung von Babyflaschen mit Bisphenol A ist bereits ab März 2011 untersagt.

Viele Verbraucherschützer fordern schon länger, den Stoff Bisphenol A auch komplett aus allen Alltagsprodukten zu entfernen. Bisphenol A wirkt stark hormonell und wird unter anderem für Unfruchtbarkeit, Schädigungen der Sexualentwicklung sowie Prostata- und Brustkrebs verantwortlich gemacht.

Nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) werden allein in Deutschland jährlich rund 400.000 Tonnen! Bisphenol A vermarktet.

Bispenol A ist heute in unzähligen Kunststoffartikeln wie Plastikgeschirr oder auch Spielzeug enthalten. In Deutschland hatten im vergangenen Jahr schon mehrere große Hersteller Baby-Schnuller aus dem Verkehr gezogen, nachdem der Umwelt und Naturschutzbund darin klar Bisphenol A nachweisen konnte.

In anderen Ländern wie Frankreich, Dänemark oder auch Kanada und Australien ist Bisphenol A bereits schon länger verboten. Jetzt kommt zum Glück auch das Verbot in der EU.