Schadstofffreie Babykleidung

Schadstofffreie Babykleidung

Schadstoffreie Babykleidung sollte eigentlich der Standard sein an den sich alle Hersteller von Babykleidung und Babymode auch halten sollten. Leider sind heute Schadstoffe in Babykleidung aber kein Einzelfall mehr.

Schadstoffe in der Babykleidung - der Hintergrund

Speziell durch die Verlagerung der Produktion nach China und Indien aber auch in Billiglohnländer steigt das Risiko von Schadstoffen in jeglicher Bekleidung. Frei nach dem Motto der Hersteller: Hauptsache es wird billig produziert und die Gewinnmarge ist dabei maximal – alles andere scheint eine weit untergeordnete Rolle zu spielen. Doch wer glaubt das heute nur No-Name Babymarken in Billiglohnländern produzieren lassen der irrt leider gewaltig.

Keine Garantie für schadstoffreie Babykleidung bei Markenartikeln

Große Markenhersteller schrecken heute vor nichts mehr zurück. Gewinnmaximierung und steigerung des Profit steht meist an erster Stelle. Schadstoffe z.B. in der Babykleidung werden hier oft bis auf die absoluten Grenzwerte tolleriert – manchmal leider auch darüber.

Das das Ganze auch anders funktioniert zeigen einige kleine Baby Marken wie z.B. die Marke Loud+Proud aus Deutschland, Sture&Lisa aus Schweden oder aber auch Organics for Kids aus England. Diese meist kleineren Babymarken haben sich auf die Herstellung von Bio-Babykleidung spezialiesiert. Hierbei wird von der Produktion der Rohstoffe wie z.B. der Baumwolle bis hin zur Weiterverarbeitung jeder Schritt minutiös überwacht. Diverse Gütesiegel wie z.B. Das GOTS Zertifikat belegen zudem die Qualität der verwendeten und verarbeiteten Materialien. Hier kann man sich also sicher sein das schadstoffreie Babykleidung auch wirklich keine gefährlichen Schadstoffe oder gar Pestizide enthält.

Tipp: Um bei schadstofffreier Babykleidung wirklich sicher zu gehen vertrauen Sie auf Gütesiegel!

Versprechen sind gut – Kontrolle ist besser. Heute haben sich einige auch international gültige Gütesiegel für Babykleidung und auch andere Textilien auf dem Markt durchgesetzt. Speziell im Bio-Segment belegen diese das die verwendeten Materialien frei von jeglichen Schadstoffen sind. Und sogar nicht mehr! So garantieren z.B. Gütesiegel wie das GOTS Zertifikat zudem auch eine faire und gerechte Entlohnung aller am Entstehehungsprozess beteiligter Personen vom Baumwollbauern bis hin zum Fabrikarbeiter. Wer also sicher gehen will das seine Babykleidung frei von jeglichen Schadstoffen ist sollte auf die diversen und gängigen Gütesiegel achten und z.B. GOTS zertifizierte Babykleidung kaufen.

Kleiner Tipp: Wer sich erst nach dem Kauf Gedanken über Schadstoffe in der Babykleidung macht sollte die erworbene Babykleidung auf jeden Fall vor dem ersten Anziehen gründlich waschen – wenn möglich auch öfters. Einige der schädlichen Substanzen können so aus der Kleidung gewaschen werden. Leider gilt dies nicht für alle Schadstoffe, optische Aufheller, halogenorganische Verbindungen oder auch Phthalate. Hier hilft nur schon vor dem Kauf genau darauf zu achten was auch in der Babykleidung steckt. Natürlich sind auch andere Babysachen wie z.B. Babypuppen und Laufgitter von Schadstoffen betroffen. Auch hier sollte unbedingt darauf geachtet werden das schadstoffreie Babypuppen und Laufgitter verwendet werden.